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Medientipp

Die Kantonsbibliothek Vadiana präsentiert regelmässig auf dem Leserad ausleihbare Medien zu aktuellen Themen.

Aktuelles Leseradthema: Mit Reportagen rund um die Welt

Erlebnisse, Bilder, Begegnungen, Gefühle, Gerüche und Geschmäcker aus der ganzen Welt. Ein Stück Leben, subjektiv, aber nie fiktiv.

Die Reportage gilt als Königsdisziplin des Journalismus. In den Presserzeugnissen trifft man sie immer seltener an. In Buchform ist sie aber so beliebt wie eh und je. Reportagen sind erzählte Erlebnisse. Sie berichten von Begegnungen, von Eindrücken, von Gerüchen, Gefühlen und Klängen. Sie liefern ein Stück Leben.

Karl Marx - längst tot, aber höchst lebendig

Kurz vor dessen 200. Geburtstag und 150 Jahre nach der Veröffentlichung von Marx‘ „Kapital“, der wohl wirkungsmächtigsten Analyse der kapitalistischen Gesellschaft, ist Karl Marx, seine Texte und Ideen, so aktuell wie schon länger nicht mehr. Mit Beginn der 1990er-Jahre schien der Sozialismus gescheitert, der Kommunismus besiegt. Spätestens aber seit der Finanzkrise, seit Zeitdiagnosen wie Oliver Nachtweys „Abstiegsgesellschaft“ oder seit der zunehmenden Thematisierung und Problematisierung der wachsenden Ungleichheit wird Marx wieder neu gelesen. Er nimmt (wieder) starken Einfluss auf das zeitgenössische kritische Denken.

Was ist mit Europa los?

Europa steckt seit einigen Jahren in der Krise. Die Banken-, Wirtschafts- und Eurokrise sowie die Demokratie, Flüchtlings- und Sicherheitskrise, die mit einem erstarkten Nationalismus einhergehen, bringen das Einigungswerk der Europäischen Union in Bedrängnis. Was ist mit Europa los? Wie konnte es soweit kommen? Wohin führt diese Krise? Und welche Chancen ergeben sich daraus?

Über kleine Dinge zu grossen Erklärungen

Feuer gefällig? Küsse, Fahrräder, Honig, Frisuren, Möbel, Bärte und Motels erklären Gesellschaft, Leben und Welt.

Eine Zigarettenschachtel, ein Kuss, ein Hut, ein Latte Macchiato in einem Bistro oder die Farbe Blau sind für die einen kleine und unbedeutende Dinge und Phänomene unseres Alltags. Für die anderen sind es kleine Dinge, die Grosses zu erklären vermögen, was die auf dem Leserad präsentierte Literatur anhand von Analysen, Kulturgeschichten und Philosophien von kleinen Dingen verdeutlicht.

Gehirn oder Geist

Cover Gefühle

Ein Streit zwischen Hirnforschung und Geisteswissenschaften um die Deutungshoheit.

Praktisch für jedes menschliche Phänomen bietet die Hirnforschung eine neurobiologische Erklärung an. Sie steht damit in Konkurrenz zu den Geisteswissenschaften. Und es stellt sich die Frage: Was gilt? Was vermögen die Neurowissenschaften zu leisten? Was die Geisteswissenschaften? Wer hat mehr Anspruch auf die richtige Deutung?

Liebe, Hass und Angst

Cover Gefühle

Starke Gefühle und Emotionale Kulturen

Gefühle und Emotionen sind mächtig. Sie beflügeln oder lähmen uns. Sie lassen sich schwer kontrollieren und können unseren Verstand ausser Kraft setzen.

Mit ihnen lässt sich das Verhalten von Individuen, aber auch von ganzen Gesellschaften und Kulturen erklären. Gefühle schreiben Geschichte und mit ihnen wird Geschichte geschrieben. Was ist das aktuelle «Weltgefühl»? Führen Angst und Hass zur Erstarkung rechtspopulistischer Bewegungen? Oder wie verändert sich die Liebe im Zeitalter von Partnerbörsen und «WhatsApp»?

Zum Verhältnis von Mensch und Tier

Cover Mensch und Tier

"Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen" oder "Von armen Schweinen und bunten Vögeln".

Die «Human-Animal-Studies» haben den Sprung nach Europa geschafft und mausern sich zu einer wissenschaftlichen Trenddisziplin. Sie erforschen die vielfältigen Beziehungen von Menschen und Tieren. Diese Forschungsbewegung ist unter anderem ein wissenschaftlicher Reflex auf die auf breites Interesse stossende Tierrechtsbewegung oder den Vegetarismus. Das Wohl des Tiers liegt vielen am Herzen, weshalb aktuell viel über Tiere nachgedacht wird.

Helden und Schurken der Gegenwart

Die einen sind mutig, integer und tun Bedeutendes zum Wohl anderer, die anderen sind selbstverliebt, machtgierig und handeln moralisch verwerflich.

Die einen sind Helden, die anderen Schurken. Diese beiden Begriffe werden heute beinahe inflationär verwendet.  Helden und Schurken finden sich überall – im Sport, in der Politik, im Alltag oder in fiktiven Erzählungen. Im Comic sind es Gegenspieler – die gute und die böse Macht – in der Realität sind die Verhältnisse komplexer. Wer sind die Helden, Heldinnen, Schurken und Schurkinnen von heute?

Gleichheit - ein Traum rückt in die Ferne?

In der Schweiz besitzen die reichsten 2% gleichviel wie die restlichen 98% und die 62 wohlhabendsten Menschen der Welt so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung: 1760000000000 US-Dollar

Spätestens seit Thomas Pikettys Bestseller „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ beschäftigt die Frage nach sozialer Gerechtigkeit wieder breitere Teile der Öffentlichkeit. Viele der führenden Köpfe unserer Zeit sind sich einig: Ungleichheit ist eines der drängendsten Probleme der Gegenwart. Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer weiter, die Angst vor einem sozialen Abstieg breitet sich aus und um die Chancengleichheit war es auch schon besser bestellt.

Russische Revolution

Ein Jahrhundertereignis und seine Folgen

Vor hundert Jahren wurde in Russland der Zar gestürzt und mit dem russischen Realsozialismus ein Gesellschaftsmodell eingeführt, das die Welt für knapp ein Jahrhundert spaltete. Wie kam es dazu und wie hat dieses Jahrhundertereignis die Welt verändert? Was lässt sich heute daraus lernen? Und wie ist es heute eigentlich um sozialistische Ideen bestellt?

Unser Körper

Unser Körper: Zwischen Körperkult und Gesundheitswahn.

Schönheits-OP‘s, Tatoos, Yoga, Lifelogging, Fitnessstudio, Mode, Schlankheitskult, ewige Jugend, Bulimie, Fleischmarkt, Körper 2.0.

Fit, gesund, sexy und schön – das sind erstrebenswerte Zustände vieler von uns. Und dafür tun wir so einiges. Wir gehen ins Fitnessstudio, auferlegen uns Diäten und unterwerfen uns Modetrends. Doch wofür das alles? Damit wir uns wohl fühlen? Für Gesundheit und ein gutes Körpergefühl? Machen wir das alles wirklich aus freien Stücken mit? Oder steckt da mehr dahinter?

Matriarchat - Gesellschaftsform der Zukunft?

Der Ruf nach egalitären und gewaltfreien Strukturen wird wieder stärker. 

Nach der Amtseinsetzung von Präsident Donald Trump nahmen weltweit 5 Millionen Frauen (und Männer) am «Women’s March» für soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte teil. Ist der Feminismus im Auftrieb? Die Matriarchatsforschung dokumentiert existierende und vergangene Gesellschaften, die sich durch egalitäre und gewaltfreie Strukturen auszeichnen. Entgegen gängiger Vorurteile herrschen in Matriarchaten nicht die Frauen. Diese Kulturen entwickelten im Gegenteil hochstehende Formen des Zusammenlebens. Sie können uns wertvolle Impulse für eine nachhaltige Zukunft auf der sozialen, ökonomischen und politischen Ebene geben.

Was macht Kunst zur Kunst?

Demokratien unter Druck

Auf den Gemälden des russischen Avantgarde-Künstlers Kasimir Malewitsch sind oftmals lediglich Quadrate, Kreise und Linien abgebildet. Auf dem Kunstmarkt erzielen diese Bilder Preise im zweistelligen Millionenbereich. Gleichzeitig lassen sich in Brockenstuben immer mal wieder handwerklich perfekt ausgearbeitete Landschaftsgemälde von unbekannten Künstlern entdecken und für wenig Geld kaufen. Während das eine Bild als hohe Kunst gehandelt wird und in den Kunstkanon einzieht, stösst das andere kaum auf Interesse und verschwindet in der Versenkung. Wieso eigentlich? Was macht denn Kunst zur Kunst? Oder müsste man eher Fragen: Wer macht Kunst eigentlich zur Kunst?

Eine Reise in die Zukunft

Demokratien unter Druck

Megatrends, Visionen und utopische Klassiker

Die Faszination für die Zukunft ist so alt wie die Menschheit. Egal ob wir hoffnungs- oder sorgenvoll in die Zukunft schauen: Wir möchten wissen, was auf uns zukommt! Wie sieht die Welt von morgen aus? Wie werden wir leben? Welche Gefahren drohen uns? Wir präsentieren auf diese Fragen einige Antworten aus der Zukunftsforschung. Ausserdem blicken wir zurück: Wie sah die Zukunft von gestern aus?

Demokratien unter Druck

Demokratien unter Druck

Populisten, Wutbürger und Postdemokratie

Nach der Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten applaudierten Populisten und Nationalisten rund um den Globus. Zur gleichen Zeit gingen in den USA tausende Menschen auf die Strasse, um gegen Donald Trumps Wahl zu demonstrieren. Populistische Parteien sind auf dem Vormarsch und zwar nicht erst seit diesem Herbst. Über diese Entwicklung zeigen sich viele besorgt. Sind die westlichen Werte gefährdet? Stecken die westlichen Demokratien in einer Krise? Populismus und Politikverdrossenheit sind nur Symptome, nicht aber Ursachen der Demokratiekrise, so heisst es. Wo liegen also die «wahren» Gründe für Populismus und Demokratiekrise?

Sandra Newman: Ice Cream Stars

Cover Ice Dream Star

In the ruins of a future America, fifteen-year-old Ice Cream Star and her people survive by  scavenging in the detritus of an abandoned civilization. Theirs is a world of children – by the time they reach the age of twenty, each of them will die of the disease they call posies.

When her brother sickens, Ice Cream sets out on the trail of a cure, led by a stranger whose intentions remain unclear. It's a quest that will lead her to love and heartbreak, to captivity and to a nation's throne, and ultimately into a war that threatens to doom everyone she loves.

Die Kinder des Fechters

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Ein Film von Klaus Härö. 

Auf der Flucht vor Stalins Geheimpolizei versteckt sich der junge Fechter Endel als Sportlehrer in einem kleinen Küstenstädtchen in Estland. Nur langsam freundet er sich mit seinem Schicksal in der Provinz an. Er beginnt sich auf die Schüler einzulassen und verliebt sich in seine Kollegin Kadri. Zunehmend wird ihm klar, dass er für die Kinder viel mehr ist als nur ein Lehrer. In der schwierigen Nachkriegszeit wird er für viele von ihnen zum Vaterersatz und sein tägliches Fechttraining zum wichtigen Lichtblick in einer entbehrungsreichen Kindheit. Doch Endel muss lernen, dass Glück auch Verantwortung bedeutet und Kinder Träume haben, die von Erwachsenen manchmal ein hohes Risiko verlangen. Als die Kinder an einem Fecht-Wettbewerb in Leningrad teilnehmen wollen, muss Endel sich entscheiden: Soll er dem Wunsch der Kinder nachkommen und dabei riskieren, verhaftet zu werden oder ihre Hoffnungen und Träume enttäuschen?

Ein Film mit viel Spannung, grandiosen Bildern und voller Herzenswärme, in der Tradition von «Die Kinder des Monsieur Matthieu» und «Wie im Himmel».

Max Schweizer (Hg.): Die Schweiz im Welthandelsdorf

Cover_Die Schweiz im Welthandelsdorf

Was ist vom schweizerischen Freihandelsabkommen mit China zu halten? Hat der Bundesrat recht, der den Vertrag als Erfolg feiert, oder der Journalist, der von «Berner Mythen» spricht? Welche Haltung soll man zu einem möglichen Freihandelsabkommen mit Indien einnehmen? Was ist vom Zustand der in Genf angesiedelten Welthandelsorganisation (WTO) zu halten? Medien­vertreter schreiben alle zwei Jahre von der bevorstehenden «Schicksalsstunde» im Rahmen der Ministerkonferenzen. Und nur Tage darauf folgen Meldungen über erfolgreiche Streitbeilegungen der WTO.
Zu diesen und anderen Themen im Welthandelsdorf gibt die vorliegende Textsammlung Auskunft. Sie spannt den Bogen von Zollkonferenzen im Rahmen des Völkerbunds über Präsident Hoovers dramatische Zollerhöhung von 1930 bis zur Havanna-Konferenz von 1947; vom Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommen über die WTO bis zu den Superabkommen Transpazifische Partnerschaft (TPP) und Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP).

Ulrike Almut Sandig: Buch gegen das Verschwinden

Cover_Sandig Buch gegen das Verschwinden

Ein junger Journalist versucht inmitten der Unruhen um den Istanbuler Gezi-Park die Erwartungen seiner Mutter abzuschütteln, die nach dem Mauerfall 1989 das Reisefieber gepackt hat. Ein Wanderer geht während eines Schneesturms in den uralten verwunschenen Wäldern des Engadin verloren. Ein kleines Mädchen wird zum nächsten Venusdurchgang von der Großmutter ans Ende der Welt geflogen. Wohin ihre Spuren führen, ist eines der vielen Rätsel dieser Geschichten.
Ulrike Almut Sandig beschreibt mit ihrer farbigen und poetischen Sprache nur scheinbar vergangene Orte. In Wirklichkeit leben sie in den Biografien der Älteren und den Lebensentwürfen der jungen Generation fort. Beziehungen werden von den Stürmen der Geschichte durchweht und trügerische Gewissheiten geraten ins Wanken. In ihrem neuen Buch bietet Ulrike Almut Sandig den Zauber des Erzählens gegen das Verschwinden ganzer Welten aus dem Bewusstsein auf.

Spotlight

Cover Spotlight

Cover Spotlight

Ein packender Thriller über die Aufdeckung eines Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche

Boston 2001. Marty Baron soll als neuer Chefredaktor die renommierte Tageszeitung «Boston Globe» wieder auf Kurs bringen. Kaum angekommen, will er genauer wissen, was hinter den Gerüchten des Kindesmissbrauchs von Priestern steckt, die jahrelang im Umlauf waren: Warum wurden die bekannt gewordenen Fälle stillschweigend ad acta gelegt? Und warum verfolgte sie selbst der Globe nicht weiter? Er setzt sein erstklassiges Journalistenteam «Spotlight» auf den Fall an. Die Drei um Leiter Walter «Robby» Robinson - Michael Rezendes, Sacha Pfeiffer und Matt Carroll - reagieren zuerst missmutig auf den Befehl aus der Chefetage; sie pflegen normalerweise, ihre Enthüllungsgeschichten selbst zu bestimmen. Bald aber wird jedem Einzelnen klar, dass hinter dieser explosiven Story nicht nur erschütternde Einzelschicksale stecken, sondern ein ganzes System.

Der Film "Spotlight" basiert auf einer wahren Geschichte um den Bischof von Boston und bekam 2016 den Oscar für den besten Film des Jahres und noch einen weitere Auszeichnung für das beste Originaldrehbuch. Erstklassig besetzt mit: Mark Ruffalo, Michael Keaton, Rachel McAdams                        

Bannalec, Jean-Luc: Bretonische Flut

Cover: Bretonische Flut

Hochseefischer, Delfinforscher, Schmuggler und eine sagenumwobene Insel mitten im rauen Atlantik

Nie wieder wollte Kommissar Dupin auf dem Meer ermitteln. Doch in seinem neuen Fall verschlägt es ihn vor die äußerste Westküste der Bretagne. Auf die einzigartige Île de Sein, wo mehr Kaninchen als Menschen leben, der Frisör per Boot kommt und einst mächtige Hexen und sogar der Teufel persönlich hausten. Am Tag nach der keltischen Sommersonnenwende, nur zwei Tage vor dem 75. Geburtstag seiner Mutter steht Kommissar Dupin bis zu den Knöcheln in Fischabfällen. In der Auktionshalle von Douarnenez liegt die Leiche einer Fischerin. Ihr wurde die Kehle durchtrennt. Schnell klärt sich: die junge Frau stammte von der Île de Sein, kämpfte gegen die Zerstörung der Meere und mächtige Hochseepiraten. Von ihrer Heimatinsel erreicht Dupin noch am selben Morgen ein Hilferuf: Eine zweite Leiche wurde entdeckt. Der Kommissar und seine Inspektoren ermitteln unter Hochdruck. Die stolzen Menschen des Meeres sind eine eingeschworene Gemeinschaft, und die Spuren führen in viele Richtungen. Werden die alten Schmugglerrouten des Archipels wieder befahren? Gab es Beweise für illegale Aktivitäten im Parc Iroise, dem unvergleichlichen maritimen Naturschutzgebiet, in dem Delphine und Wale zu Hause sind? Und was ist vom Mythos der versunkenen Stadt zu halten, von dem die Insulaner erzählen?

Vor beeindruckender Kulisse – zwischen den Inseln Molène, Ouessant und Sein – ermittelt Kommissar Dupin in einem rätselhaften Fall, der ihm alles abverlangt, auch das Überschreiten der eigenen Grenzen.

 

Christian Schmid: Näbenusse - ein Kind erwacht zur Sprache

Cover: Schmid: Näbenusse

Christian Schmid, langjähriger Redaktor bei SRF1, liest  aus seinem Kindheitsroman «Näbenusse».

Wie ist das, aufzuwachsen in einem Paradies «am Füdle vo der Wäut»? Les Bornes, ein Weiler zuhinterst in der Ajoie Anfang der Fünfzigerjahre. Sichtbar ist nur die Landesgrenze. Doch es gibt auch die Grenzen zwischen Bernern und Jurassiern, Deutsch und Welsch, protestantisch und katholisch, Männern und Frauen, Erwachsenen und Kindern. Einige lassen sich leicht überschreiten, andere nur mit Mühe oder gar nicht. In dieser Welt «näbenusse» erwacht ein Kind zur Sprache, zum Begreifen und zum Ahnen.

Christian Schmid ist am 15. Februar 2016 live zu hören in der Matinée in der Hauptpost.

Der Chor - Stimmen des Herzens

Cover Sticken und Beten

In einem renommierten Elite-Jungen-Internat mit einem weltbekanntem, eigenen Chor, wächst ein rebellischer Junge über sich hinaus - dank seiner engelsgleichen Stimme und des Einsatzes des autoritären Chorleiters.

Der Zwölfjährige Stet (Garrett Wareing) hat seine Aggressionen nicht unter Kontrolle und gerät deswegen immer wieder in Schwierigkeiten. Weder seine alkoholkranke Mutter Debbie (Erica Piccininni), noch seine Lehrer kommen an ihn ran. Eines Tages jedoch erkennt seine Schulleiterin Ms. Steel (Debra Winger) das verblüffende Gesangtalent des Jungen und bittet daraufhin Carvelle (Dustin Hoffmann), den Chorleiter der renommierten Musikinternats «National Boychoir», um ein Vorsingen für den Jungen. Nach dem Unfalltod seiner Mutter wird Stet tatsächlich an der Schule aufgenommen. Doch auch in der neuen Lehranstalt rebelliert Stet gegen jede Form von Autorität. Keiner kann sich vorstellen, dass der ungestüme Neuling hier bestehen wird. Doch bald lernt Carvelle Sets ungewöhnliches Talent zu schätzen und hilft dem Jungen, es zu entfalten…

Jolanda Spirig: Sticken und Beten

Cover Sticken und Beten

Die Textildynastie Jacob Rohner: Familie, Firma, Klerus (1873–1988).

Dieses Buch ist weit mehr als eine wechselvolle Firmengeschichte: Streng gehütete Tagebücher, Briefe und Familienfotos gewähren intime Einblicke ins Leben und Wirken der Stickereidynastie Jacob Rohner. Die Autorin schildert das katholische Milieu, die Überwachung der Arbeiterinnen in den «Mädchenheimen», die Einflüsse der Jesuiten und der Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Die Leitlinien des päpstlichen Eliteordens dienten den Fabrikantenfamilien Rohner und Geser als Richtschnur. Um die Firmennachfolge zu optimieren und den konservativen, katholischen Geist zu bewahren, wurden Ehen arrangiert und unbotmässige Nachkommen ausgeschaltet. Die Jacob Rohner AG überwand beide Weltkriege, stand die Stickereikrisen durch und galt 1962 als grösstes Stickereiunternehmen des Landes.
«Sticken und Beten» macht die Turbulenzen der Stickereiindustrie sichtbar, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Schweizer Exporte anführte und den Ostschweizer Alltag über Jahrzehnte prägte. Die Parallelen zur heutigen Zeit verblüffen: vom ersten Börsencrash über den starken Franken der Dreissigerjahre und vom gefährdeten Werkplatz Schweiz bis hin zum verfolgten Düsseldorfer Banker, der sich in der Rebsteiner Villa Jung-Rhein versteckt hielt. 1988 ging die katholische Traditionsfirma mit Stickereiwerken, Sockenfabrik und Weberei an den freisinnigen Konkurrenten Forster Willi, die heutige Forster Rohner Gruppe. Die Rheintaler Standorte wurden geschlossen. Die Rohner-Socken haben überlebt. Ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schildern den Wandel.

Joseph Lambert: Sprechende Hände

Cover Sprechende Hände

Die preisgekrönte Graphic Novel erzählt die bewegende Geschichte von Helen Keller.

Alabama, 1887. Die sechsjährige Helen Keller ist taubblind und nicht in der Lage, mit anderen Menschen zu kommunizieren. Annie Sullivan ist als junge Hauslehrerin angestellt und will ihr das Fingeralphabet beibringen. Dinge, die Helen haben möchte, soll sie Annie in die Handflächen buchstabieren. Doch die Arbeit gestaltet sich schwierig, denn Helen reagiert wütend und trotzig auf die Unterrichtsversuche. Mit Annie hat sie jedoch eine Lehrerin, die genau so stur wie sie selber ist. Mit der Zeit lernt Helen viele Zeichen auswendig. Der Durchbruch kommt, als sie begreift, dass diese Zeichen Wörter bilden und alles um sie herum einen Namen hat. Endlich beginnt sie, ihre Umwelt und sich selbst zu verstehen.Obwohl Helen Keller seit dem zweiten Lebensjahr taubblind ist, lernt sie reiten, tanzen und macht einen Universitätsabschluss. Später wird sie als Autorin weltberühmt. Den Grundstein für diesen bemerkenswerten Lebenslauf legte ihre Lehrerin Annie Sullivan. Joseph Lambert schildert in seiner preisgekrönten Graphic Novel die frühen Lehrjahre von Helen Keller. Nach zähem Ringen gelingt es dem Mädchen, Dunkelheit und Stille zu überwinden. Eine berührende Erzählung über Freundschaft und das besondere Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler.

Comics für Erwachsene finden Sie neu rechts neben dem Bücherrad.

Iris Radisch: Die letzten Dinge

Cover Radisch

Ändert sich die Sicht auf das durchlebte Zeitalter, wenn der Tod näher rückt?

Wird das, was früher wichtig war, unwichtig? Wo hat man geirrt? Was hat man bewirken können – und was ist geblieben? Seit vielen Jahren führt ZEIT-Feuilletonchefin Iris Radisch Gespräche mit Schriftstellern und Philosophen im hohen Alter. Oft waren es Abschiedsgespräche, manchmal buchstäblich das letzte Interview. Der Lebensabend und seine Gestaltung ist in diesen Begegnungen immer präsent, ebenso wie die Rückschau auf Vergangenes und die Bedeutung des Alters für das eigene Schaffen. All diese Lebensendgespräche sind von einer ungewöhnlichen Offenheit und Unverstelltheit geprägt, und doch zieht jeder auf ganz eigene Weise Bilanz: Bei manchen überwiegt Wehmut, auch Bitterkeit, bei anderen Gelassenheit und Heiterkeit. Dieses Buch hält große Fragen und Antworten bereit, denn mit fortschreitendem Alter verschieben sich Perspektiven und Haltungen: Der Band versammelt siebzehn Interviews, in denen Iris Radisch mit bedeutenden Zeitzeugen feinsinnig und ehrlich über die «letzten Dinge» diskutiert. Zu den Interviewten zählen u.a. Amos Oz, Marcel Reich-Ranicki, Günter Grass, Martin Walser, Imre Kertész, Péter Nádas, Ilse Aichinger, Julien Green, Peter Rühmkorf, Antonio Tabucchi, Patrick Modiano, Ruth Klüger, George Tabori, Claude Simon, George Steiner, Sarah Kirsch und Friederike Mayröcker.

Zu den Themen Tod, Sterbebegleitung und Trauer hat die Stadtbibliothek St.Gallen  vom Hospiz-Dienst St.Gallen ein Schenkung von rund 50 Bücher erhalten. Bereits im Bestand sind ca. 25 Titel. Der untenstehende Link führt zur Titelanzeige.

Sibylle Stillhart: Müde Mütter - fitte Väter

Cover: Müde Mütter - fitte Väter

Warum Frauen immer mehr arbeiten und es trotzdem zu nichts bringen.

Durch die Globalisierung in einen verschärften weltweiten Wettbewerb geworfen, beginnt die Wirtschaft wieder einmal, die Frauen zu entdecken. Mütter müssten schneller nach der Geburt an den Arbeitsplatz zurückkehren und bitteschön Karriere machen. Doch in der Arbeitswelt gelten starre Mechanismen wie vor fünfzig Jahren, Mütter sind nicht vorgesehen. Und so hetzt die berufstätige Mutter von der Arbeit in die Kita und von dort mit dem Nachwuchs nach Hause, wo sie schnurstracks in der Küche verschwindet. Denn selbst wenn man offiziell von Gleichstellung spricht, hat sich viel weniger geändert, als man meint: Mütter stehen – trotz Job – nach wie vor am Herd. Gleichzeitig mangelt es an günstigen Kita-Plätzen, und Tagesschulen sind eine Rarität. Die sogenannte Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist noch in weiter Ferne, denn geändert hat sich in den letzten Jahren allein das Anforderungsprofil an die «moderne Mutter», das zu einer noch grösseren Gesamtbelastung der Frau führt. Alles andere ist beim Alten geblieben.

Sibylle Stillhart ist in Wittenbach aufgewachsen und arbeitete als Journalistin für diverse Zürcher Medien. Heute ist die Mutter von zwei Buben freischaffend.

Laksmi Pamuntjak: Alle Farben Rot

Cover: Alle Farben rot

Laksmi Pamuntjak verknüpft Poesie mit der Last der Geschichte Indonesiens: von der Kolonialzeit zur Demokratie. In Anlehnung an das indische Epos „Mahabharata“ umspannt der Roman der 43-Jährigen in sieben zusammengehörenden Büchern und unterschiedlichen Erzählerstimmen den Zeitabschnitt von 1956 bis nahezu in die Gegenwart.
Wenige Jahre, bevor in Deutschland und Frankreich Millionen junger Menschen demonstrierten und gegen die enge Welt ihrer Eltern rebellierten, waren die Strassen Indonesiens rot von Blut. Im Jahre 1965 hatte sich der junge General Suharto an die Macht geputscht, seitdem war das Land geteilt in Freund und Feind der neuen Herrschenden, verfolgt wurden alle, die im Verdacht standen, Kommunisten zu sein. Misstrauen und Angst spalteten Dorfgemeinschaften und Familien, viele verloren in gewaltsamen Unruhen ihr Leben, Tausende wurden ohne Prozess in Strafkolonien auf entlegenen Inseln verschleppt. Jahrzehnte später, lange nach Suhartos Sturz im Jahre 1998, sucht eine Frau auf der Gefangeneninsel Buru nach den Spuren des Mannes, den sie in jenen Tagen geliebt und dann verloren hat. In den Wirren einer Strassenschlacht wurden Amba und Bhisma damals auseinandergerissen, und Amba wusste all die Jahre nichts über das Schicksal ihrer grossen Liebe. Bis sie eines Tages eine anonyme Mail erhält, aus der hervorgeht, dass Bhisma damals nach Buru verschleppt wurde. Und so macht sich Amba auf, um endlich Antworten auf die Fragen zu finden, die sie schon so lange quälen.

Michael Hagner: Zur Sache des Buches

Cover B4.DA.$$.

Das gedruckte Buch galt lange Zeit unangefochten als das wichtigste Organ geisteswissenschaftlicher Forschung. Doch in den letzten Jahren ist ein ganzes Gefüge von Medien, Werten und Praktiken in Bewegung geraten. Mit den Möglichkeiten digitaler Forschung und Kommunikation sowie Forderungen nach einer Standardisierung von Publikationen wirkt das Schreiben und Drucken von Büchern bisweilen fast wie ein Anachronismus mit begrenzter Lebensdauer.
Die Kritik am gedruckten Buch offenbart ein Stück Kulturkritik, die ihr Unbehagen an der Gegenwart mit einer übertriebenen Erwartung an die technischen Möglichkeiten des Digitalen verbindet. Anstatt die unterschiedlichen Stärken von Papier und Digitalisat hervorzuheben und zu fragen, wo mögliche Synergien liegen könnten, wird ein rivalisierender Gegensatz zwischen beiden postuliert, der eine Entscheidung verlangt.
In seinem neuen Buch verbindet Michael Hagner seine Analyse der digitalen Kulturkritik am Buch mit einer gründlichen Betrachtung von Open Access. Dabei durchleuchtet er auch jenes Phänomen, das für die gegenwärtige Krise des Buches mit verantwortlich ist: das unübersehbare Angebot an wissenschaftlicher Literatur.

David Suzuki, Wayne Grady: Der Baum - Eine Biographie

Cover B4.DA.$$.

„Fast meint man, die Hitze auf der Haut zu spüren, so fulminant steigen die engagierten Umweltschützer David Suzuki und Wayne Grady in ihr neues Buch „Der Baum“ ein. [...] Es ist diese Freude am wuchernden Leben, die dem Buch seinen Reiz verleiht." (Deutschlandradio Kultur, Dezember 2012)

Bäume gehören zu den größten und faszinierendsten Lebewesen. In alten Kulturen und Religionen wurden sie als Sitz der Götter oder übernatürlicher Wesen verehrt. Noch heute beeindruckt der Anblick imposanter Buchen und mächtiger Eichen. Manche Bäume blicken auf eine mehr als tausendjährige Geschichte zurück; könnten sie sprechen, sie hätten einiges zu berichten. David Suzuki und Wayne Grady erzählen eine solche Geschichte. Ihre »Biografie eines Baumes« – beeindruckend illustriert durch Federzeichnungen des kanadischen Künstlers Robert Bateman – beschreibt sieben Jahrhunderte im Leben einer Douglasie. Erzählt wird nicht allein die Geschichte in ihrem ökologischen Kontext, etwa wie es dem Samen gelingt, Wurzeln zu schlagen, oder wie der heranwachsende Baum Wind und Wetter trotzt. Eingebunden sind zahlreiche Ausflüge in die Kulturgeschichte der Menschheit und die Evolutionsgeschichte unseres Planeten. Ein wahrhaft gelungener Blick darauf, wie alles mit allem zusammenhängt, und eine großartige Hommage an das Wunder namens Leben.

Joey Badass: B4.DA.$$.

Cover B4.DA.$$.

Er ist 20 Jahre jung und auf dem besten Weg, ein Rapsuperstar zu werden.  Die Rede ist vom New Yorker  Rapper Joey Badass, er brachte vor 3 Jahren sein Mixtape "1999" auf den Markt. Jetzt zeigte er mit seinem Debutalbum, dass in ihm mehr steckt als ein gewöhnlicher junger Newcomer.
Der grösste Unterschied zu seinen Mitstreitern im Rapgeschäft ist,  dass er für sein Alter eine äusserst bemerkenswerte Routine an den Tag legt, als hätte er sein Leben lang nichts anderes gemacht.  Seine Texte wirken sehr erwachsen, seine Betonungen und seine kräftige Stimme sind weitere Merkmale, die ihn auszeichnen. Die Beats sind zwar an die 90er angelehnt, jedoch klingt diese Platte nicht wirklich nach Vergangenheit. Es ist vielmehr ein zeitloses Produkt, das auch vor 20 Jahren eingeschlagen hätte.
Auch dank ihm ist New York wieder auf dem Weg zur Hip Hop Stadt Nummer 1. Ein interessanter Geheimtipp. Reinhören lohnt sich!

Gunda Slomka: Faszien in Bewegung

Faszien in Bewegung

Faszien haben vielfältige Aufgaben im Körper und sind eine seit langem vernachlässigte Struktur, die im Trainingsprozess weit mehr Aufmerksamkeit verdient. Dieses Buch füllt die Wissenslücken bezüglich Faszien im trainingswissenschaftlichen Bereich mit Inhalt und Wissen: Welche Funktionen haben Faszien und wie können wir durch Training Einfluss nehmen auf die Qualität der bindegeweblichen Strukturen in unserem Köper?
Das Buch gibt zunächst einen Einblick in die Entstehung, die Physiologie und Anatomie des Bindegewebes und anschliessend folgt ein Konzept für die Trainingspraxis. Zahlreiche Übungen für den Fitness-, Gesundheits- und Leistungssport werden vorgestellt und bieten Trainern und Therapeuten konkrete Hilfestellung für das Training

Wolfgang Schivelbusch: Das verzehrende Leben der Dinge

Sophie Hunger Supermoon

Wolfgang Schivelbusch über Konsumtion: ein neuer Blick auf das wechselseitige Verhältnis des Menschen zu den Dingen

Ist er ein gutes Stück mit ihm gelaufen, dann hat der Fuß den Schuh zerbeult. Doch auch der Schuh kann dem Fuß zusetzen und ihm Blasen aufdrücken. Wolfgang Schivelbuschs Buch handelt vom wechselseitigen Verhältnis des Menschen zu den Dingen, das man als endlose Wiederholung von Schöpfung, Gebrauch, Konsum und Zerstörung verstehen kann. Schivelbusch verfolgt die Symbiose von Mensch und Ding in der Geschichte der Ideen und der Wissenschaft. Dabei gelangt er zu so überraschenden wie elementaren Einsichten über die Grundlagen unserer Zivilisation und der daraus entstandenen Volkswirtschaften – und erweist sich als einer der originellsten Historiker unserer Zeit.

Sophie Hunger: Supermoon

Sophie Hunger Supermoon

Die Schweizer Sängerin Sophie Hunger zieht mit ihrem Album «Supermoon» in die Welt hinaus und präsentiert ihren Fans eine melancholisch-glückliche Ode ans Unterwegssein. Ihre 18 neuen Liedern sprengen musikalische Grenzen – dabei wollte sie eigentlich nie mehr auf der Bühne stehen. Kurz darauf tankte Sophie Hunger in Kalifornien Energie, zog von einer Airbnb-Unterkunft zur nächsten und griff in der Fremde bald wieder zur Gitarre. Das Ergebnis einer knapp zwei Jahre dauernden Auszeit: Ein vielfältiges Album mit 18 Liedern, die musikalische Grenzen sprengen. (SRF)

Christine Fischer: Lebzeiten

Die Texte der St.Galler Autorin Christine Fischer sind geprägt von eigensinnigen Frauenfiguren. In «Lebzeiten» heisst sie Lore, ist Kindergärtnerin kurz vor der Pensionierung und erhält die Diagnose Demenz. Das «Kopfgeschehen» reisst Löcher ins Gedächtnis und die Sprache. Doch Lore kauft sich entschlossen ein Heft und schreibt: einen Brief an das Leben. Sie hält ihren Alltag fest, die Liebe zu Karl, Freundschaften, Erinnerungen. Sie hält damit nicht nur das Leben fest, sondern auch die Sprache, die ihr mehr und mehr entgleitet. «Lebzeiten» ist ein innerlicher Roman und eine grosse Liebeserklärung an das Leben.

«Als Logopädin beschäftigt mich das Wunder der Sprache auch in ihren Grenzbereichen.» (Christine Fischer)

Der Richter

Cover Der Richter

Der smarte Hank Palmer hat seinem kleinen Geburtsort schon vor Jahren den Rücken gekehrt und arbeitet seither als erfolgreicher Anwalt in der Grossstadt. Nicht nur räumlich hat er sich weiterbewegt, auch zu seiner Familie hat Hank den Kontakt längst abgebrochen. Als er vom Tod seiner Mutter erfährt, kehrt er das erste Mal nach langer Zeit nach Hause zurück. Nach seiner Ankunft wird der Grossstädter auch gleich mit weiteren familiären Problemen konfrontiert: Sein Vater Joseph, der vor seinem Ruhestand als Richter des Städtchens fungierte, ist an Alzheimer erkrankt und wird des Mordes angeklagt. Um diesen Anschuldigungen zu begegnen, übernimmt Hank die Verteidigung seines Vaters vor Gericht. Durch die Krankheit wird der Beweis der Unschuld jedoch erheblich erschwert und Hank findet in seinen persönlichen Ermittlungen mehr über die Familie heraus als ihm lieb ist...
Mit: Billy Bob Thornton, Leighton Meester, Robert Downey jr., Vera Farmiga, Vincent d'Onofrio 

 

Arno Geiger: Selbstporträt mit Flusspferd

Cover Arno Geiger

Die Geschichte einer Trennung, einer Liebe und eines Flusspferds. Arno Geiger erzählt von der Schwierigkeit des Erwachsenwerdens.
Wie fühlt es sich an, heute jung zu sein? Arno Geiger erzählt von Julian, einem Studenten der Veterinärmedizin, der seine erste Trennung erlebt und erstaunt ist, wie viel Unordnung so eine Trennung schafft. Um die Unordnung ein wenig zu lindern, übernimmt er bei Professor Beham die Pflege eines Zwergflusspferds, das bald den Rhythmus des Sommers bestimmt: es isst, gähnt, taucht und stinkt. Julian verliebt sich in Aiko, die Tochter des Professors, verfolgt beunruhigt, wie täglich Schockwellen von Katastrophen um den Erdball fluten und durchlebt eine Zeit des Umbruchs und Neuanfangs. Ein Roman über die Suche nach einem Platz in der Welt.

 



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