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Detailprogramm

Freitag 3. November 2017, 19.30 Uhr, Raum für Literatur
Michael Theurillat: "Wetterschmöcker"
Moderation: Richard Lehner

Michael Theurillat

Kommissar Eschenbach gehört zu den Stars der Schweizer Krimiszene. Sein fünfter Fall beginnt mit einer Toten, die nach indianischem Ritual verbrannt wurde, Spuren von Edelweiss werden gefunden. Die Ermittlungen führen sowohl ins abgelegene Muotathal zu den Wetterschmöckern, die viel wissen und wenig sagen, als auch in die Chefetagen eines internationalen Rohstoffgiganten. "Wetterschmöcker" ist Wirtschaftsthriller mit Lokalkolorit und reichlich Psychologie, der viele falsche Fährten legt.

Michael Theurillat ist in Basel geboren, studierte Wirtschaftswissenschaften, arbeitete jahrelang im Bankgeschäft und hat im Alter von 42 Jahren seinen ersten Roman vorgelegt. 2012 wurde er für "Rütlischwur" mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet.

 

Samstag, 4. November 2017, 11 bis 14 Uhr, Bibliothek Hauptpost
Knaller aus dem Hinterhalt - mit der Impro-Theatergruppe  "tiltanic"

tiltanic

Normalerweise ist eine Bibliothek ja ein friedlicher Ort, die Bücher stehen ordentlich in Reih und Glied. Für einmal aber beginnen sie zu sprechen. Aus dem Hinterhalt knallt ein Schuss, zwischen den Gestellen liegt eine Leiche, aus den Buchseiten rieselt Gift. Anlässlich der Krimitage erwecken Schauspieler von "tiltanic" die Bücher zum Leben: Heimtücke, Intrigen und Verrat kommen zum Vorschein, es riecht nach Pulverdampf und es fliesst Blut. Besuchen Sie die Bibliothek und lassen Sie sich überfallen von einem Krimi, suchen Sie Tatorte auf und hören Sie eine Geschichte. Die theatralischen "Knaller aus dem Hinterhalt" ereignen sich zufällig und sind unberechenbar. Der Eintritt ist frei – und Sie werden es überleben.

Die Impro-Theatergruppe tiltanic aus St.Gallen besteht seit dem Jahr 2000 und liebt das Spielen aus dem Moment heraus. Spontan entsteht einmal ein heldenhafter Liebeswestern, ein andermal ein winkelriedmässiger Reimkrimi.

 

Samstag, 4. November 2017, 15.00 Uhr, Raum für Literatur
Danielle Baumgartner: "Käfigland"
Moderation: Eva Bachmann

Bild Danielle Baumgartner

Wir schreiben das Jahr 2021. Seit drei Jahren regiert der rechtskonservative, isolationistische Sebastian Bracher die Schweiz. Die Sozialdemokratin Patricia Niederbaum versucht mit ihrem Bündnis, ihn zu stürzen. Es entspinnt sich ein dichtes Geflecht aus Idealismus und Intrige, Verführung und Verrat, Neid und Niedertracht. Im Hintergrund zieht ein reicher Industrieller die Fäden, bespitzelt Leute und erpresst sie. "Käfigland" ist ein Schweizer Politthriller mit Wiedererkennungseffekt und doch ganz fiktional.

Danielle Baumgartner Knechtli hat in Kopenhagen Betriebswirtschaft und an der HSG Staatswissenschaft studiert. Sie wohnt in Wil SG, hat zwei Kinder und ist Leiterin Personalmanagement. 2013 gewann sie den Essay-Wettbewerb des Berner "Bund". 

 

Samstag, 4. November 2017, 17.00 Uhr (bis ca. 20.00 Uhr), Café St Gall
"Oh Canada ... Kleine Morde unter Freundinnen"
Tatortdinner, Regie: Florian Rexer

Florian Rexer

Was haben Kanada und die Schweiz gemeinsam? Was kommt dabei heraus, wenn drei Freundinnen einen Serviceclub gründen? Und wer war wohl der Mörder, wenn es keinen Gärtner gibt? Fragen über Fragen in einer spannenden Kriminalgeschichte, begleitet von einem feinen Menu.

Florian Rexer studierte an der Schauspielschule in Freiburg i.Brsg. und ist als Schauspieler und Regisseur, Kabarettist und Comedian sowie Organisator von Dinnerevents aktiv. Er lebt in der Ostschweiz und ist Gründer und Leiter der Schlossfestspiele Hagenwil.

"Tatortdinner" ist kein Mitmachtheater. Ein professionelles Ensemble spielt, während Sie essen und geniessen. Aber am Ende raten Sie mit und gewinnen, wenn es heisst: "Wer war der Täter?"
Inkl. 3-Gang-Menu, Fr. 45.- mit Mineral / Fr. 60.- Die Platzzahl beschränkt, Teilnahme nur mit Anmeldung. 

Samstag, 4. November 2017, 20.15 Uhr, Raum für Literatur
Peter Höner: "Kenia Leak"
Szenische Lesung mit dem Schauspieler E. Heinrich Krause

Bild Peter Höner

Die Freundschaft zwischen dem Schweizer Ermittler Mettler und dem kenianischen Kommissar Tetu ist alt, wird aber im jüngsten Fall auf die Probe gestellt: Der erblindete Tetu besucht Mettler im Thurgau. Im Gepäck hat er eine brisante Daten-CD, die den korrupten Finanzminister Kimele überführen soll. Mit dem Leak nimmt Höner eine hochaktuelle Thematik auf, erzählt aber auch hinreissend davon, wie die beiden älteren Herren mit der Technik überfordert sind, was sie schon bald in Gefahr bringt.

Peter Höner ist freischaffender Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller. 1986-1990 lebte er in Afrika, damals erschien sein erster Mettler-Tetu-Krimi. Seit 2004 lebt Höner in Iselisberg im Thurgau, er schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Romane.

 

Sonntag, 5. November 2017, 11.00 Uhr, Raum für Literatur
"Die Faszination der bösen Buben"
Talk mit Valentin Landmann, Moderation: Luca Ghiselli

Bild Valentin Landmann

Kriminalliteratur verkauft sich glänzend; List und Tücke wie auch Morde aller Art haben hohen Unterhaltungswert. Warum eigentlich? Was reizt uns so sehr am Verbrechen? Ist es die Lust daran, im Zwielichtigen zu wühlen – oder vielmehr die Genugtuung darüber, dass am Ende die Gerechtigkeit siegt? Um solche Fragen dreht sich der Talk mit Valentin Landmann. Er ist als Anwalt von "bad guys" bekannt geworden, von Hells Angels, Prostituierten, Spionen. Sein Interesse gilt den Motiven und Geschichten dieser Menschen.

Der gebürtige St.Galler Valentin Landmann hat eine glänzende Universitätskarriere an den Nagel gehängt, um in die Halbwelt abzutauchen und zum Verteidiger von Menschen am Rand der Gesellschaft zu werden. Er betreibt eine Kanzlei in Zürich.




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