
Hugo von Tschudi. Mann mit Maske
©C.J. van Dühren, Berlin 1902
Eine bebilderte Lesung zum Spannungsverhältnis von Kunst und Politik um 1900
Kunstmuseum St.Gallen
Donnerstag, 03.09.2026, 19:30
Ab 1896 zählte der ehemalige St.Galler Gymnasiast Hugo von Tschudi als Leiter der Nationalgalerie Berlin und der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen zu den bedeutendsten Museumsdirektoren – bis er bei den Mächtigen in Ungnade fiel. Die Kantonsbibliothek Vadiana beherbergt einige seiner Briefe, in der Sammlung des Kunstmuseums St.Gallen findet sich eine Hommage an Tschudi in Form des Ateliergemäldes von Max Liebermann – das an diesem Abend im Foyer im Rahmen der Einführung (19-19.15 Uhr) zu sehen sein wird.
Aus Anlass seines 175. Geburtstags widmen sich gleich drei St.Galler Institutionen Hugo von Tschudi und der modernen Kunst aus verschiedenen Perspektiven: Das Literaturhaus, das Kunstmuseum und die Kantonsbibliothek Vadiana. Die Schauspielenden Laura Lienhard und Helmut Vogel bringen eine bebilderte Lesung auf die Bühne – unter anderem auch zum Spannungsverhältnis zwischen Kunst und Politik um 1900.
Einführung 19 – 19.15 Uhr Vor der Lesung sprechen Susanne Uhl von der Kantonsbibliothek Vadiana und Laura Feurle, Sammlungskonservatorin/Kuratorin im Kunstmuseum St.Gallen über die Tschudi-Briefe und das Liebermann-Gemälde.
Eintritt Fr. 20.- / erm. Fr. 15.- (Mitglieder Literaturhaus St.Gallen und Bibliothek Wyborada, Kunstverein St.Gallen) / Studierende Fr. 10.- / Kultur-Legi Fr. 5.- / Mitglieder A*dS gratis, Geflüchtete gratis.
Vorverkauf über eventfrog.ch neues Fenster
Abendkasse ab 18.30 Uhr. Reservierung (nicht zwingend): reservierung@wyborada.ch
In Kooperation mit dem Literaturhaus St.Gallen neues Fenster und dem Kunstmuseum St.Gallen neues Fenster
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